Webmaster: Kirsten Junge

Die Glücksbringer

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Über die Glücksbringer

Damit etwas mehr Abwechslung und Freude in den Alltag einziehen sollte, dachte ich an ein Haustier. Die Wahl fiel sehr schnell auf den Hund. Nur welche Rasse? Sie sollte nicht allzu groß sein, damit sie auch problemlos in der Wohnung gehalten werden könnte. Da kamen einige Rassen in Frage. Doch es sollte trotz der geringen Größe ein „richtiger“ Hund sein. Also einer, der nicht gleich nach ein paar Schritten anfängt zu japsen oder auf Grund seiner rassetypischen Züchtung andere gesundheitliche Probleme hat. Da schieden dann schon einige Rassen aus. Dass Fell sollte pflegeleicht sein, denn ich wollte nicht alle paar Wochen mit dem Hund zum Friseur oder den Hund gar selbst toupieren oder in irgendeiner Form stylen müssen. Außerdem wollte ich mit dem Hund zu jeder Jahreszeit draußen spazieren gehen, spielen usw. können. Wir haben uns dann bei verschiedenen Züchtern einige Rassen angesehen. Und haben uns auf den ersten Blick in den Papillon verliebt.

Bei Gabriele Werthschitzky (http://www.papillonwelpen.de/ ) haben wir uns gut aufgehoben gefühlt. Auch heute noch steht sie uns mit Rat und Tat hilfreich zur Seite, hat immer ein offenes Ohr und beantwortet all meine vielen Fragen.

Bald konnten wir „unseren“ Welpen aussuchen.Sogar den Namen durften wir auswählen. Nun begann die lange Wartezeit, bis unser Neo alt genug war, um von seiner Mutter getrennt zu werden und in seinem neuen Zuhause einzuziehen. klein Neo, klein Nicky10Neo und Nicky06

Dann endlich im August 2002 war es so weit. Der kleine Neo lebte sich auch schnell ein und entwickelte sich prächtig. der kleine Neo05Ohrenkraulen ist super08

Er wurde sogar ein Großer, was niemand vermutet hatte.

2003 haben wir unser neues Haus bezogen und stellten sehr bald fest, dass das Grundstück für einen Hund allein viel zu groß ist.. Auch haben wir bei „unserer“ Züchterin immer bestaunt, wie gesellig die Papillons sind. Sie spielen, toben und rennen gemeinsam, dass es eine wahre Freude ist, ihnen zu zusehen.
so viele Schmetterlinge02

So entstand der Wunsch nach einem zweiten Papillon. Seit Ostern 2004 ist Tilli bei uns und wir haben nun ein Pärchen. Ich hätte nie gedacht, dass zwei Hunde der selben Art so ungleich sein können. Aber genau das macht es noch viel interessanter. Neo ist ein überaus freundlicher Hund. Er hat keinerlei Berührungsängste und geht auf jeden freundlich zu, lässt sich streicheln und findet das toll. Tilli dagegen ist bei Fremden scheu und zurückhaltend und es dauert schon eine ganze Weile, bis sich jemand ihr Vertrauen erarbeitet hat. Im Gegensatz dazu steht ihre Neugier. So ist sie oft hin und her gerissen zwischen überall dabei sein wollen und ihrer Angst. In unserer Familie ist sie allerdings sehr anhänglich und hat bedingungsloses Vertrauen.

Ihre Neugier treibt sie auch immer dahin, wo Neo gerade etwas zu entdecken scheint. Sie steckt ihre Nase genau dahin, wo Neo z.B. interessiert schnüffelt. Sie läuft selten geradeaus, sondern meist im Zick-Zack, damit ihr auf keinen Fall etwas entgeht. 

Neo ist immer bedacht, dass er gut aussieht und sein Fell schön sauber und trocken bleibt. Deshalb meidet er Regen oder Pfützen. Schwimmen will er schon gleich gar nicht, das könnte seine „Frisur“ durcheinander bringen. An einem Knochen knabbertder wird wohl für heute reichen02 er vorsichtig, damit die Pfötchen nicht schmutzig werden. Er hat dabei auch längst nicht solch eine Geduld.

Tilli „kämpft“ mit dem Knochen, bis nichts mehr davon übrig ist.

Sie stört sich an keiner Unbill. Wenn Pfützen auf ihrem Weg lagen, stapfte sie munter hindurch. Um einen Schluck zu nehmen, stellte sie sich mitten hinein. Sie legt sich am Teich auf die Lauer nach den hübschen bunten Fischen und stürzt sich dann furchtlos hinein (natürlich ist der Fisch dann fort). Neo macht um Wasser einen großen Bogen. Inzwischen aber schaut sich Tilli so einige Manieren von Neo ab.

Er ist auch der Ruhigere von beiden. Wenn er auf einem gemütlichem Plätzchen liegt, beobachtet er erst einmal, ob sich das Aufstehen vielleicht lohnt...Tilli muss alles ersteinmal genau untersuchen.ist das für mich

Neo ist sehr aufmerksam und Dinge, Worte oder Abläufe muss er nur einmal sehen oder hören und er hat es sich eingeprägt. 

Tilli ist allerdings nicht generell die ängstlichere. Fremde Gegenstände und Geräusche schrecken sie überhaupt nicht. Man kann neben ihr mit Töpfen klappern, elektrische Geräte in Betrieb nehmen, das stört sie nicht. Neo sucht dann das Weite und kommt so schnell nicht wieder.

Da wir also ein hübsches Paar haben, wollen wir mit ihnen auch selbst züchten. Die Vorstellung von kleinen Welpen, wie sie aufwachsen und die Welt entdecken, fasziniert uns. Unser Neo kam mit ca. 11 Wochen und Tilli mit 7 Monaten zu uns, so dass sie also aus dem jüngsten Welpenalter schon heraus waren.

Die Rasse Papillon ist von rassetypischen Krankheiten weitestgehend verschont geblieben. Unser Anliegen ist es an dem Fortbestehen dieser Rasse mitzuwirken. Sicherlich liest sich dies etwas hochtrabend, da die Rasse ja nicht vom Aussterben bedroht ist und es natürlich einige Papillon-Züchter gibt. Andererseits ist der Papillon, für mich unverständlich, immer noch eine eher seltene Rasse. 

Doch um möglichst gesunde Welpen zu züchten haben wir uns entschlossen einem Verband beizutreten. So haben wir uns dem Mitgliedsverein Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. (VK) des Verbandes für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) angeschlossen. Die Erfahrungen des Verbandes und die Zuchtregeln sollen uns bei unserem Ziel helfen.

Viele Hundebesitzer werden von ihrem Hund sagen: das ist der Liebste, Hübscheste, Gehorsamste usw.. Um festzustellen ob unsere Hunde geeignete Eltern sind und einem Vergleich mit anderen Papillons standhalten können, haben wir mit unseren Hunden bei Internationalen und Verbands-Ausstellungen teilgenommen. Dabei haben beide Hunde jeweils einen 3., 2. und 1. Platz belegt und dabei zweimal ein „Vorzüglich“ und einmal ein „Sehr gut“ erreicht.
hurra wir haben gewonnen02

Und das ohne jegliche vorherige „Showerfahrung“ weder von Frauchen noch von den beiden Teilnehmern. Obwohl wir auf die Auszeichnungen auch stolz sind, haben wir für uns entschieden, dass Ausstellungen, Preise und Pokale nicht zu unseren Zielen gehören.

Nachdem Neo und Tilli die Zuchtprüfungen bestanden haben, begannen unsere Planungen für den ersten Wurf.

Wir haben einen Zwingernamen gesucht, der treffend einen Papillon beschreibt. So kamen wir auf GLÜCKSBRINGER. Natürlich gibt es nicht immer nur eitel Sonnenschein. Manchmal sind die Papillons auch Sorgenkinder, wenn ein Hund vielleicht krank ist. Doch überwiegend bringen uns unsere beiden Schmetterlinge viel Glück und Freude. .

 

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